—— Checks
Checks zu Nervensystem & Beziehung
Manche Reaktionen werden verständlicher, wenn wir beginnen wahrzunehmen, was in uns geschieht – und in welchem Zusammenhang.
Zusammenhänge erkennen, nicht bewerten
Selbstbeobachtung kann Orientierung geben. Die beiden Checks laden Sie dazu ein, eigene Reaktionen und Beziehungsmuster etwas genauer zu betrachten – als Zugang zu mehr Verständnis, nicht als Bewertung.
Sie stellen Ihnen einige Fragen zu typischen Reaktionen des Nervensystems und zu Erfahrungen in Beziehungen. Ihre Antworten ergeben keine Diagnose und keinen Persönlichkeitstyp, können Ihnen jedoch Hinweise darauf geben, welche Schutzreaktionen oder Beziehungserfahrungen für Sie eine Rolle spielen könnten.
Nervensystem-Check
Im Nervensystem-Check geht es um diese 4 Kategorien:
- Körperwahrnehmung – wie gut Sie Signale wie Herzschlag, Atmung oder Muskelspannung frühzeitig bemerken
- Sympathische Aktivierung – wie oft sich Anspannung, Unruhe oder das Gefühl „auf dem Sprung zu sein“ zeigt
- Dorsaler Rückzug – wie sehr Ihr System bei Überforderung eher in Taubheit oder Distanz geht
- Ressourcen – welche eigenen Wege zur Selbstberuhigung Ihnen bereits zur Verfügung stehen
4 Minuten · Körperwahrnehmung, Aktivierung & Ressourcen
Beziehungs-Check
Im Beziehungs-Check geht es um diese 4 Kategorien:
- Kontakt & Beruhigung – wie sehr Nähe zu vertrauten Menschen Sie tatsächlich entspannt
- Vertrauen & Verlässlichkeit – ob Sie sich auf andere verlassen und um Hilfe bitten können
- Autonomie & Eigenständigkeit – ob Sie auch anders sein oder Distanz wahren können, ohne die Verbindung zu gefährden
- Reparatur nach Konflikt – wie gut Sie nach einem Streit wieder zueinander zurückfinden
3 Minuten · Kontakt, Vertrauen, Autonomie, ein Überblick
Es gibt kein richtig oder falsch
Die Antworten in diesen Checks sollen Sie nicht einem bestimmten Typ zuordnen. Menschen reagieren abhängig von Situation, Beziehung und eigener Geschichte unterschiedlich. Was heute wie ein hinderliches Muster erscheint, kann einmal eine sinnvolle Möglichkeit gewesen sein, mit Unsicherheit, Überforderung oder fehlendem Kontakt umzugehen.
Die Checks wollen weniger erklären: ‚So sind Sie‘, sondern vielmehr eine Frage öffnen:
„Was könnte hier in mir geschehen?“
Verstehen verändert selten sofort, was geschieht – öfter verändert es, wie wir darauf schauen.
GUT ZU WISSEN
Ein Kurs ist in Planung
Der Grundkurs „Trauma verstehen“ vertieft dieses Thema weiter. Hier können Sie sich für eine Benachrichtigung zum Kursstart eintragen.
Dieser Bereich ergänzt meine psychotherapeutische Praxis durch Wissen, Orientierung und Selbstreflexion | Zur Praxis für Psychotherapie